Sophia ist Ende Zwanzig, sie hat Schauspiel studiert und arbeitet in der Strandbar. In der schicken Berliner „Mitte-Szene“, in der sie sich bewegt, herrschen status-orientierte Umgangsformen, die für sie keine Bedeutung besitzen.
Ganz im Gegenteil, versucht sie mit ihrer emphatischen Art, ihrer Offenheit und meditativen Hingabe, diesen Verhaltenscodex zu durchbrechen. Dabei muss sie schmerzlich feststellen, dass ihre Versuche Nähe herzustellen, von ihrer Umgebung als Unsicherheit und Naivität gedeutet werden.
Während eines Castings wird ihr die Aussichtslosigkeit dieser Versuche bewusst, in einen wahrhaftigen Austausch mit ihrer Umwelt zu treten. Um ihre innere Isolation zu überwinden, schlüpft sie in eine Rolle, die die Grenze zur Wirklichkeit verletzt…